| Ukraine: In Tschernobyl boomt der Katastrophen-Tourismus |
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Was gibt es in Tschernobyl zu sehen? Habseligkeiten der Bewohner blieben überwiegend zurück und liegen noch heute dort, dazu zählen beispielsweise Kuscheltiere, Bilder und natürlich Gasmasken. Nur wenige Menschen, etwa 400, leben heute wieder in der verstrahlen Zone, denn trotz der Gesundheitsgefahr wollen sie ihre Heimat nicht aufgeben. Das Bewohnen der Region ist zudem untersagt, wird jedoch von der Ukraine toleriert. Dem Besucher bietet sich also die Besichtigung einer echten Geisterstadt, wie man sie sonst nur aus Filmen und Romanen kennt. Auch der Reaktor selbst kann, so wirbt zumindest der Veranstalter Solo East Travel, aus nur 100m Entfernung besichtigt werden - das ist verschwindend gering und dementsprechend liegen auch die Strahlenwerte weit über der Normgrenze. Zusätzlich führt die Tour zum berühmten "Roten Wald", dessen Blätter sich durch die Strahlenmenge rot färbten. Sie wurden mittlerweile abgeholzt und neue Bäume gepflanzt - doch auch an den Stämmen dieser können hohe Strahlenwerte verzeichnet werden. Wie gefährlich ist der Besuch? Wie sichere ich meinen Urlaub ab? |
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